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Kinderbehandlung

Prophylaxe und regelmäßige Kontrollen sind nicht erst mit fortgeschrittenem Alter wichtig, sondern schon in frühen Jahren ist der Termin beim Zahnarzt wichtig. Ein frühes und spielerisches Kennenlernen des Zahnarztes verhindert Ängste in Notsituationen. Damit die Angst gar nicht erst entsteht, ist es wichtig, dass die Kleinen schon vor den ersten Beschwerden zum Zahnarzt gehen, damit Sie nicht nur schlechte Erfahrung mit diesem verbinden. Der erste Zahnarztbesuch sollte, sofern vorher keine Fragen oder Probleme auftreten, erfolgen, sobald die ersten Milchzähne durchgebrochen sind.

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IP Individuelle Prophylaxe

Kinder haben im Alter zwischen sechs und siebzehn Jahren laut der gesetzlichen Krankenkasse Anspruch auf Leistungen der zahnmedizinischen Individualprophylaxe (IP), die sogenannten IP-Leistungen. Dabei sollen Kinder und vor allem auch Eltern bei der häuslichen Mundpflege unterstützt und beraten werden.

Wir beraten Ihr Kind und gerne auch Sie über den individuellen Stand der Mundgesundheit, über Krankheitsursachen und deren Vermeidung.

1. Pfeiler: Ernährung

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    • Viele einzelne Zuckermahlzeiten auf wenige (zu den Hauptmahlzeiten) reduzieren. Dies senkt die Anzahl der Bakterien und gibt dem Körper genug Zeit die Säureangriffe abzufangen. Die Bakterien verstoffwechseln den Zucker zu Säuren, welche den Zahn angreifen und zu Karies führen. Daher sollte die Zuckerzufuhr so gering wie möglich sein.
    • Milchprodukte als Zwischenmahlzeit (Quark, Joghurt, Käse) helfen die Säuren zu neutralisieren und sind calciumreich.
    • Vermeidung von süßen und sauren Getränken. Besonders gefährlich ist das Trinken vor dem Einschlafen und nach dem Zähneputzen, da über Nacht die Säure nicht neutralisiert werden kann.

2. Pfeiler: Fluoride

  • Fluoride sind ein wichtiger Baustein der Kariesprophylaxe und kommen in Zahnpasten, Mundspüllösungen oder Kaugummis vor. Sie haben die Eigenschaft den Zahn durch den Einbau in seine kristalline Struktur zu schützen.
  • Heute wird von einer systemischen Gabe (Tabletten) abgeraten und die lokale (Zahnpasta oder Mundwasser) empfohlen. Bis zum 6. Lebensmonat sollte auf eine Fluoridgabe vollständig verzichtet werden. Mit den ersten Milchzähnen sollen mit einer Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm) zweimal täglich die Zähne gereinigt werden. Ab 6 Jahren kann auf eine Fluoridhaltige Zahnpaste mit 1500 ppm Fluorid gewechselt werden.
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3. Pfeiler: Mundpflege

  • Sobald die ersten vier Milchschneidezähne vorhanden sind, sollte vorsichtig mit einer Zahnpflege begonnen werden. Genutzt werden kann dazu ein Wattestäbchen oder ein Mulltuch, welches mit einer Spur fluoridhaltiger Zahncreme beschichtet ist. Die Hauptreinigungsfunktion hat aber in diesem Alter die mechanische Selbstreinigung des Gebisses, wie etwa beim Abbeißen oder Kauen von fester, zuckerfreier Nahrung.
  • Je nach körperlicher und geistiger Entwicklung, sollte spätestens mit 2 Jahren vorsichtig 2mal täglich mit dem „normalen“ Zähneputzen begonnen werden. Auch später, wenn mit entsprechendem Alter keine direkten Hilfestellungen beim Putzen mehr gegeben werden müssen, ist eine Kontrolle und Beobachtung des Putzens nötig, damit sich nicht falsche Techniken einschleichen. Notfalls sollte von einem Elternteil „nachgeputzt“ werden.

4. Pfeiler: Fissuren Versiegelung

  • Bei der Fissurenversiegelung werden Grübchen und Fissuren mit einem dünnfließenden Kunststoff verschlossen. Fissuren und Grübchen sind Einziehungen vom Zahn, welche mit der Zahnbürste schwierig zu erreichen sind. Der Zahn ist anschließend gut zu reinigen.
  • Nicht bei jedem jungen Patienten ist eine Fissurenversiegelung notwendig oder möglich. Ist bereits Karies vorhanden, kann diese Maßnahme nicht durchgeführt werden oder können die Patienten selbst den Zahn reinigen ist die Durchführung nicht notwendig.

Sie Interessieren sich für eine Kinderbehandlung?

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns, wir freuen uns die Kleinen frühzeitig kennenzulernen.